Die Vorweihnachtszeit klopft so langsam wieder an die Tür und für alle Freunde großflächiger Beleuchtungen bedeutet dies nicht selten vor allem eines: Eine hohe Stromrechnung.

 

Wer sein Zuhause in der dunklen Zeit des Jahres gerne hell und rund um die Uhr erleuchten lässt,  der sollte besser schon frühzeitig mit dem Sparen anfangen. Denn so schön eine große Anzahl an Lämpchen und Leuchten auch anzuschauen sein mag, tickt der Stromzähler immer unerbittlich mit. Um bei der Beleuchtungen Strom zu sparen greifen daher immer mehr Haushalte auf LEDs zurück. Diese sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, zahlen sich jedoch auf Grund des niedrigen Energieverbrauchs langfristig deutlich aus.

 

Alternative LED

LEDs haben sich in den vergangenen Jahren zu einer der Alternativen zu klassischen Glühbirnen oder ähnlichen Lampen entwickelt. Auch im Bereich der Weihnachtsbeleuchtung sind sie inzwischen nicht mehr wegzudenken. Dies hat vor allem auch mit der gestiegenen Lichtausbeute zu tun. War diese vor einigen Jahren noch das größte Problem der LED, spielt sie heute praktisch keine Rolle mehr. Die LED Weihnachtsbeleuchtung steht klassischen Beleuchtungen in keiner Weise mehr nach, im Gegenteil. Die wachsende Popularität spiegelt sich auch im Angebot wieder. Praktisch alles, was zu Weihnachten in irgendeiner Form leuchten kann, wird heute auch als LED-Version angeboten. Das Angebot reicht mittlerweile von Innenbeleuchtung, wie zum Beispiel LED-Echtwachskerzen, bis hin zu Lichterketten für Außen.

 

Umweltverträglich und effizient

Ihre neue Popularität haben die LEDs vor allem einem Fakt zu verdanken: Die Lampen weisen eine Energieeffizienz auf, die deutlich unter der normaler Glühbirnen liegt. Eine 8-Watt-LED-Lampe kommt heute auf die gleiche Lichtleistung einer Glühlampe mit 60 Watt. Es lassen sich also bis zu 90 Prozent Stromkosten sparen. Darüber hinaus sind LEDs deutlich robuster und flexibler. Sie halten Erschütterungen und Vibrationen viel besser aus und werden zudem in vielen verschiedenen Farben und Formen verkauft. Gerade beim Thema Weihnachtsbeleuchtung dürfte dieser Aspekt sicherlich von Vorteil sein. Jedes Jahr kommen neue ausgefallene Beleuchtungsideen auf den Markt, von denen viele ohne die LEDs gar nicht umsetzbar wären. Nicht zu vernachlässigen ist zudem, dass LED-Lampen vollkommen frei von Schadstoffen sind. Bei der Herstellung kommt weder Quecksilber noch ein anderer umweltschädlicher Stoff zum Einsatz. Trotzdem gehören auch LED-Lampen gesetzlich vorgeschrieben fachgerecht entsorgt, damit Rohstoffe geschont und Materialien wiederverwertet werden können.

 

(K)eine Frage des Preises

Während LEDs aufgrund ihrer Effizienz mit großer Sicherheit positive Auswirkungen auf die Stromrechnung haben werden, sind sie in der Anschaffung dagegen zunächst einmal etwas teurer. Kurzfristig gesehen scheint die LED zuerst nicht immer die beste Anschaffung. Auf längere Sicht amortisiert sich der Kauf aber in der Regel, da die Energiekosten deutlich unter denen vergleichbarer Weihnachtsdekorationen liegen. Vor allem für Menschen, die im großen Umfang das eigene Heim zu Weihnachten beleuchten, sind LEDs die richtige Wahl. Hier spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass die Lampen neben der hohen Effizienz sehr langlebig sind. Geht eine LED-Beleuchtung dann doch einmal kaputt, sollte sie allerdings wie bereits erwähnt nicht über den normalen Hausmüll, sondern stattdessen über eine Sammelstelle entsorgt werden. Sammelstellen für LED und Energiesparleuchten finden sich praktisch in jeder Stadt, sodass sich der Recycling-Aufwand in Grenzen hält.